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Thema des Monats:

Warum Senioren nicht ausschließlich im Sitzen trainieren sollten

Eine Kräftigung der Bein- und Gesäßmuskulatur ist wichtig für die Stabilisation von Hüft-, Knie- und Fußgelenken. Auch für die Fortbewegung und Aufrichtung wird diese Muskulatur benötigt. Allerdings kann sie im Sitzen nicht optimal trainiert werden.
Gleichgewichtsübungen sind wichtig, um die autochthone Rückenmuskulatur anzusprechen. Variable Stand- und Gehbewegungen fördern diese wichtige Muskulatur.

Fehlende Piriformis- und Glutaeusaktivierung beim Training im Sitzen führen häufig zu einem Ischiasschmerz, da dieser im Verlauf der Fascie des Piriformis entlang läuft. Es kann zu schmerzhaften Reizungen und Entzündungen kommen.

 Fasciale Strukturen werden beim Gehen, Laufen und Federn immens angesprochen. Vom Fuß beginnend werden die Reize bis in die Rückenfascien übertragen. Dieser Effekt entfällt komplett beim Sitzen

Im Sitzen wird auch die Beckenbodenmuskulatur vernachlässigt. Wird diese nicht gefördert, kann es zu einer Beckenbodenschwäche kommen.

Das Iliosakralgelenk incl. der Kreuz-Darmbein-Muskeln wird durch langes Sitzen belastet und freut sich über moblisierende Bewegungen ohne Sitzbelastung.

Alltägliche Situationen benötigen koordinative Bewegungsmuster. Diese werden durch diverse sensomotorische Systeme gesteuert, die eine ständige Übung erfordern. Je mehr Körperregionen angesprochen werden und je besser die Abläufe trainiert werden, desto sicherer kann man sich im Alltag bewegen.

 
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